Fabrik

Im Wintersemester interessierte uns das Produkt für die Serienproduktion, nicht das handwerklich erstellte Einzelstück. Neben dem Entwurf des Objekts ging es auch um die Entwicklung der Instrumente/Maschinen/Werkzeuge für die serielle Produktion. Die durch das Internet ermöglichte Dezentralisierung und Demokratisierung von Kommunikation, Produktion und Vertrieb macht es dem Individuum so leicht, wie nie zuvor, selber eine Fabrik zu betreiben.

 

Kaufanfragen für die produzierten Produkte bitte direkt an die Studierenden.

Die Beständigkeit der Erinnerung

Das Reflektieren der Gegenwart ist für mich die sensibelste und wichtigste Tätigkeit der Künstler, denn sie sind anachronistische Figuren, die die Spuren der Zeit betrachten, analysieren und in ihre Arbeit einfließen lassen.

 

Die Vielfalt der Materialien die ich verwende sind selbst Werkzeuge mit ihren eigenen Charakteren. Mit ihnen versuche ich Allegorien und Beziehungen zu ermöglichen. Es fällt uns leicht eine Beziehung zu Uhren aufzubauen, denn sie spielen eine wichtige Rolle in unserem Alltag. Die Linie und der Kreis sind traditionelle Gedanken, mit denen wir uns auf die Zeit beziehen. Kreisbewegungen und deren Wiederholungen bilden eine Linearität die uns scheinbar zu einem Ende führt. Im Kontext von ‘Out of Time’ dienen sie als physische und konzeptionelle Unterstützung.

Insbesondere versuche ich mit gängigen Größen zu arbeiten, die überall auf der Welt zu verstehen sind. Da die SI-Basiseinheit für Zeit Sekunden entspricht und sie dementsprechend global verständlich ist, arbeite ich damit.

 

Zeit als Thema ist universell gültig, weil alles im Hier und Jetzt passiert. Ich suche bei den Experimenten nach Markierungen, Narben und Worten und erlaube den endgültigen Objekt mich darauf hinzuweisen was dort tatsächlich passiert. Ich hoffe, dass jeder Betrachter unterschiedliche Deutungsarten entdeckt.